Impuls für den Tag – 16.06.2020 – Beten – Gott hören (Fortsetzung des Tagesimpuls vom 9.6.)

Impuls für den Tag – 16.06.2020 – Beten – Gott hören (Fortsetzung des Tagesimpuls vom 9.6.)

„Wie bete ich? Warum bete ich? Was ist beten?“

Diesen Fragen sind am 6. Juni die Firmlinge nachgegangen. Sie haben sich ausprobiert, sich Gedanken gemacht und versucht, Antworten für sich zu finden. In diesem Zusammenhang haben wir uns unter anderem mit dem „Vater unser“ beschäftigt.

Zum Beten gehört auch Stille und zur Ruhe kommen, oder anders gesagt sich sammeln, sich ausrichten auf Gott.

Ruhe und Stille waren dann auch die ersten Begriffe, die die Jugendlichen nannten. Die eigene Körperhaltung kann helfen, sich zu sammeln – was die Jugendlichen auf der Suche nach ihrer persönlichen Gebetshaltung an diesem Tag ausprobierten. Am Ende bevorzugten viele von den Firmlingen das Knien.

Wie ist Ihre persönliche Gebetshaltung? Hilft es ihnen, die Hände zu falten und damit Körperspannung aufzubauen? Haben Sie schon mal außerhalb des Gottesdienstes andere Formen ausprobiert?

  • Beten Sie lieber im Stehen? Ich stehe vor Gott meinem Herrn.
  • Beten Sie lieber im Sitzen? Hier kann ich meine Gedanken zu Gott steigen lassen.
  • Beten Sie lieber im Knien? Vor Gott beuge ich die Knie und halte Andacht.
  • Beten Sie lieber im Liegen auf dem Bauch? Vor Gott dem Allmächtigen werfe ich mich nieder und vertraue mich ihm an.

Woran denken Sie bei diesen Haltungen und welche bevorzugen Sie?
Seien Sie gewiss, Gott hört unser Gebet. Hören wir auch auf Ihn? Probieren Sie doch einfach mal eine neue Gebetshaltung aus, vielleicht mit dem „Vater unser“.

Die Firmlinge gestalteten Bilder mit Fingerfarben zu den einzelnen Sätzen (Abschnitten) des „Vater unser“ und drückten darin aus, was ihnen wichtig ist. So entstanden 7 verschiedene Motive. Heute stelle ich Ihnen die Bilder 3 und 4 vor – die restlichen Bilder folgen.

Betrachten sie die Bilder in Ruhe und gehen sie auf Entdeckungstour in jedem Bild und bei sich.

Hier ein paar Gedanken vom Aktionstag der Firmlinge:

  • Gottes Arm, der alles richten kann, denn Gott ist allmächtig – so könnte Gott sein Reich schaffen.
  • Oder ist es Gottes Arm/Hand, die uns unterstützt, wenn wir seinen Willen tun?
  • Will ich wirklich, dass Gottes Reich Wirklichkeit wird? Was ist dann meine Aufgabe?
    Welche Veränderung würde das für mich bedeuten?

  • Ich darf mich frei entscheiden, was ich tue (zwei Wege)
  • Was ist der Wille Gottes?
  • Wenn Gottes Wille mein Wille wird, dann kann ich an seinem Reich mit bauen
  • Sein Reich auf Erden ist ein guter Ort an dem Menschen glücklich leben können (goldene Strahlen, Licht, das wirklich Schöne geht davon aus).

Was haben Sie in den Bildern für sich entdeckt? Wie würden ihre Bilder aussehen? Welche Gedanken würden Sie auf ein Blatt Papier zeichnen?
Gestalten Sie doch einfach selbst ein Bild zu den heutigen Sätzen des „Vater unser“ und hören nach der Stimme Gottes, die zu uns spricht.

Wenn Sie möchten, können Sie mir Ihr Bild zuschicken (christoph.daehnrich@erzbistumberlin.de), oder auch in einem der Pfarrbüros abgeben. Vielleicht können wir so am Ende ein ganz persönliches Gebet unserer Pfarrei zeigen!

Ihr Pastoralreferent
Christoph Dähnrich

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