Liebe Mitglieder und Freunde unserer Pfarrei St.Josef Treptow-Köpenick,
braucht Inhalt eine Form, einen institutionellen und verwaltungstechnischen Rahmen? Braucht die pastorale Arbeit vor Ort in den Gemeinden Zeit, Geld und Raum? Hätten wir unsere PASTORALE auch mit dem Thema „Der liebe Gott und die böse Verwaltung“ oder „Gott allein genügt“ betiteln können?
Es ist gar nicht so einfach, zu beschreiben und kurz zusammenzufassen, dass wir als Pfarrei auch auf finanzielle Mittel angewiesen sind.
Mein Leben als Priester richtet sich an der Hl. Schrift und den täglichen Eucharistiefeiern aus. Hier begegne ich dem, der mir Quelle und Kraft für mein Leben und Arbeiten ist. So beschreibt es für die Gemeindearbeit auch das II. Vatikanische Konzil: dass die Eucharistiefeier Quelle und Kraft gemeindlichen Lebens ist.
Ohne „Bibel und Abendmahl“ würde ich in meiner Arbeit als Priester tatsächlich nicht nur geistig austrocknen – sie hätte gar keinen Sinn.
Aber ich bin nicht nur Priester, sondern auch Pfarrer der Pfarrei, und daher muss ich mich auch finanziellen Fragen stellen.
In der Pfarrei und im Kirchenvorstand stellen wir uns genau dem: Wir begutachten und überlegen, was wir halten und erhalten.
Ich bin dankbar, dass wir einen konstruktiv arbeitenden Kirchenvorstand haben, der sich sachlich den vielen Herausforderungen in unserer Pfarrei stellt. Dafür allen Kirchenvorstehern auch an dieser Stelle einmal herzlichsten Dank!
In dieser PASTORALE geht es also vor allem darum, wie wir uns in Zukunft aufstellen, was Kirchen und Gebäude betrifft; was unser Kirchenvorstand alles macht, um unsere sieben Orte zu erhalten, und – ganz wichtig – was unsere Fördervereine in den Gemeinden dafür tun.
Ich wünschen Ihnen und allen Freunden unserer Pfarrei ein gesegnetes neues Jahr 2026.
Mathias Laminski
Leitender Pfarrer
